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Mein persönlicher Erfahrungsbericht: Canon EOS 5DIII und Sony a5000

Nachdem die kleine Sony a5000 bereits im Sommer bei mir Einzug gehalten hat liegt es nahe, einen kleinen Erfahrungsbericht zu schreiben.

Warum eigentlich noch ein System?

Vorher ist nur noch zu erklären warum sich denn eine kleine Einsteiger Spiegellose Kamera zum (fast) Komplettsystem der EOS 5DIII gesellt hat.
Als die Planung unseres Sommerurlaubes feststand war natürlich die Frage, welches fotografische Equipment ich dafür mitnehme. Geplant waren fast zwei  Wochen auf der Insel Rügen und anschließend noch über eine Woche Städtetour durch unsere Hauptstadt, Berlin. Dazu ein Besuch im Zoo Berlin.
Das Equipment für den Tag im Berliner Zoo ist einfach zusammenzustellen, die 5DIII, das 70-200 mit 2*TK, das 150-600, Makro. Beachrolly für Fotorucksack und unseren normalen Rucksack.
Und für Rügen und Städtetour: EOS 5DIII mit EF 24-105 und dem 12-24 UWW. Aber halt, rechnen wir mal zusammen was das alles wiegt, denn schließlich muss das dann auch den ganzen Tag getragen werden.
Ab auf die Waage mit euch:
5DIII  mit  24-105:  1.638g
alpha 5000 mit 16-50: 400g

Und so sehen die beiden nebeneinander aus:

Canon-Sony
Das hört sich erstmal nicht so viel an, muss aber über drei Wochen lang getragen werden zusammen mit dem was sonst noch benötigt wird: Getränke, etwas zu Essen, je nach Wetterlage noch Regenjacke, …  Da kommt dann doch noch einiges zusammen. Aus diesen Überlegungen heraus stand ich vor der Frage: Gibt es denn da nichts leichteres?
Meine Anforderungen zur Auswahl waren:
– klein und leicht
– Sensor mindestens APS-C Größe
– RAW Format möglich
– schwenkbares Display
– ausbaufähiges System
– Objektive für APS-C gerechnet

Mehr Anforderungen stellte ich damals nicht.  Mit diesen Randbedingungen sind schon mal einige System herausgefallen, unter anderem die EOS-M.  Sie bietet einfach im Vergleich zu anderen spiegellosen Modellen zu wenig. Und warum keine kleines Einsteigermodell von Canon wie eine EOS 1200D beispielsweise? Ganz einfach: Die Kamera ist klein, aber die vorhandenen Objektive werden nicht kleiner. Viel gewonnen ist damit nichts. Die technischen Möglichkeiten einer kleinen Einsteiger DSLR von Canon hinken auch den aktuellen Möglichkeiten einer Systemkamera hinterher. Warum einen Rückschritt machen, wenn der aktuelle Stand der Technik schon von anderen Kameras erreicht wird?

Warum keine kleine Einsteigerkamera von Canon
Liegt es nicht nahe, wenn man sowieso ein Canon System hat dann auch eine kleine Einsteiger SLR zu nutzen. Schließlich passt ja beim EOS System alles zusammen.
So weit die Theorie, und hier die Praxis:
Um ein kleines System zu erreichen sind auch kleine Objektive von Nöten. Sprich von Canon EF-S Linsen wie das EF-S 18-55 oder das EF-S 10-18mm. Aber: diese Objektive sind nicht für die 5D geeignet.
Weiteres Zubehör:
Akku: nicht kompatibel mit der 5er, d.h. auch 2tes Ladegerät notwendig
Fernauslöser: nicht kompatibel mit der 5D
Die Größe: Immer noch größer als eine Spiegellose!
Und: einige Features fehlen im Gegensatz zu einer Spiegellosen: klappbares Display und Funktionen wie: Panorama, HDR in der Kamera, Bildstile, um nur einiges zu nennen, das fehlt ebenso. Ergo: Eine kleine D-SLR ist keine Option.

Und die Entscheidung!
Letztendlich blieb in der letzten Auswahl die Sony NEX Kameras übrig. Hier die a6000 und die a5000. Bitte nicht von der Nomenklatur beirren lassen.  NEX heißt jetzt ….

Die a6000 als spiegellose mit HighEnd Autofokussystem  und die a5000 von Sony als Einsteigerkamera  positioniert. Nun, eine Kamera mit einem hervorragenden Autofokus und einer ebenso hervorragenden Bedienungsmöglichkeit habe ich mit der 5DIII bereits. Warum nicht also mal die a5000 genauer ansehen.
Von den technischen Daten bietet sie mir alles was ich als Anforderung gestellt habe.  Und die Einschränkungen? Ja, die waren mir beim Bestellen sehr wohl bewußt. Wenig „Direktzugriffstasten“ auf dem Kameragehäuse. Das meiste (fast alles muss übers Menü eingestellt werden), kein Sucher, kein Systemschuh für externe Blitzgeräte. Aber, wie wirken sich diese Einschränkungen in der tatsächlichen Benutzung aus? Hier noch mal zur Erinnerung: Die Kamera ist für mich nicht als Actionkamera geplant. Haupteinsatzzweck sollte sein: Wanderungen, Städtetour, mal die eine oder andere Familienfeste. Dafür schienen mir diese Kamera ausreichend und, ich schreibe nichts Neues, wenn ich sage, dass sie genau für diesen Anwendungszweck für mich passend ist und sie sich im Urlaub hervorragend geschlagen hat.

Wie sieht nun eigentlich das komplette Lineup aus?
Zunächst die a5000 mit dem 16-50PZ. Alleine dieses Gespann ist klein, handlich und von der Qualität der Bilder für mich völlig ausreichend. Ja, das Objektiv verzeichnet – aber es lässt sich sehr gut herausrechnen.
Dazu das Sony SEL-1018 E-Objektiv E 10-18mm f/4 OSS. Mit diesem Weitwinkel und dem 16-50er habe ich die meisten Aufnahmen im Urlaub fotografiert.
Als Telergänzung wählte ich das Sony SEL-55210 E-Mount Telezoom-Objektiv 55-210mm.

Mit diesen drei Objektiven war und bin ich für meine Reisen und Wanderungen hervorragend aufgestellt. Dass es von der Qualität immer noch besser geht, das zeigt mir mein EOS System.
Schauen wir uns mal die Ergebnisse an. Berichtet habe ich hier in meinem Blog:
https://bastianonline.wordpress.com/category/reisen/rugen-2014/
https://bastianonline.wordpress.com/2014/11/07/berlin-2014/

Da möge sich jeder selbst seine Meinung bilden.
Welche Zusatzinvestitionen waren noch notwendig? Auf jeden Fall Reserveakkus. Die Laufzeit ist meinen Maßstäben doch eher gering, Aber ein Akku hat für einen Tag ausgereicht. Und die Sony Software zum Konvertieren der RAW Files ist (für mich) eher gewöhnungsbedürftig. Da bin ich auf Lightroom umgestiegen. Damit entwickel ich die RAWs der Sony und der 5DIII.

Und das tägliche Handlich mit der Kamera?
Es war sehr entspannend mit der kleinen Kamera unterwegs zu sein. Das Weitwinkel in der Jackentasche, da war auch ein Objektivwechsel schnell durchgeführt. Mit dem ausklappbaren Display und dem Weitwinkel kann man sehr entspannt ungewöhnliche Perspektiven festhalten.
Die Panoramafunktion habe ich mehr als einmal eingesetzt und festgestellt, dass sie recht gut zu gebrauchen ist. Hier blieb mir eine Menge Nachbearbeitung erspart.
Und die Bedienung weitgehend über das Kameramenü? Das war im Nachhinein gar nicht so schlimm. Mit der Zeit weiß man, wo man was findet – und, sind wir doch mal ehrlich? So viel verstellt man eh nicht. Ich habe hauptsächlich die Automatiken P und S verwendet, Seltener M, aber auch die „intelligente Automatik“ eingesetzt.
Sehr entspannt war beispielsweise das Fotografieren in Museen. Während die Speigelreflexbenutzer vom Museumspersonal beobachtet wurden ob sie nicht doch blitzen wurde meine kleine Kamera kaum beachtet.  Und auch hier zeigte sich eine Stärke der Kamera. Die Lowlight Fähigkeit in Verbindung mit dem Bildstabilisator brachte schon erstaunliche Ergebnisse zusammen.  Und die Gesichtserkennung funktionierte auch bei Statuen beispielsweise recht gut. Da konnte man sich mehr auf das Fotografieren konzentrieren.

Kann die „Kleine“ mehr als nur Urlaub? Aber ja, Auch diese Bilder wurden mit der a5000  fotografiert:
https://bastianonline.wordpress.com/2014/10/05/lichtpendelbilder-september-2014/
https://bastianonline.wordpress.com/2014/10/30/lightpainting-der-erste-versuch/
https://bastianonline.wordpress.com/2014/11/04/karlsruher-mess-am-abend-november-2014/
Die 5DIII blieb an diesen Abenden ganz bewusst zu Hause. Sieht man es den Bildern an?

Und wie sieht es mit der „Haptik“ aus? Ist die a5000 überhaupt vernünftig zu halten? Ja, sie ist es. Die Größe ist ungewohnt und man die a5000 anders halten als die 5III aber man gewöhnt sich dran.
Für wen ist die a5000 nichts? Meiner Meinung nach für die Benutzer, die einen optischen Sucher haben wollen, also für die, die das klassische Design bevorzugen.

Wie sehe ich die beiden Kameras für meine Bedürfnisse platziert?
Die 5DIII mit den langen Objektiven bleibt mein System für den Einsatz im Zoo, Wildpark, Naturschutzgebiet – also für alles wofür ich lange Brennweiten und einen guten schnellen Autofokus benötige.
Die a5000 für alles was sich nicht bewegt, wo ich auch mal spontan fotografieren möchte oder einfach nur eine kleine Kamera dabei haben möchte.

Betrachte ich mir die Fotobücher unseres Urlaubes aus dem Jahr 2014 und aus dem Jahr 2013 so kann ich keine Qualitätsunterschiede sehen. Die Bilder leben nicht durch die Technik sondern durch die Motive und die erlebten Geschichten dahinter.

Und wie geht es weiter?
Die a5000 wird wohl in 2015 durch eine (dann kommende) a7000 ersetzt. Das heißt, dass die 5D weniger eingesetzt wird.
Mit dem EF auf E-mount Adapter kann ich auch die EF Linsen an der Sony verwenden. bei den langen Teles sehe ich das allerdings nicht als sehr sinnvoll an, da dort der Gewichtsunterschied dann keine Rolle spielt, aber das Lensbaby beispielsweise, das kann dann auch mal an der Sony verwendet werden.

Ich bin gespannt wie es weitergeht.

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Erste Erfahrungen mit dem Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 VC USD

Historie: Erstellt: 27.1.14 / Updates: 10.2.14 , 30.6.14, 14.07.2014

1. Ankündigung und erste Erfahrungen
Die Ankündigung des Tamron SP 150-600mm F/5-6,3 VC USD schlug in Fotoforen zunächst hohe Wellen und Spekulationen wie gut oder schlecht das Objektiv denn sein wird. Seit Ende Januar 2014 ist es nun erhältlich und etliche Anwender berichteten sehr positiv über dieses Objektiv.

Mir selbst sind die 400mm im Zoo oder Wildpark ab und an doch zu kurz so dass ich dann doch ein Auge auf dieses Objektiv geworfen habe.

Um die 600mm zu erreichen nahm ich mein EF 300/4 mit dem 2fach Konverter. Der Nachteil der Konfiguration ist die Blende 8. Der AF funktioniert zwar noch auf den mittleren Feldern aber einer vernünftigen Bildkomposition kommt das nicht immer entgegen.

Letztendlich habe ich das Tamron bestellt und es an einem Wochenende in den Zoo ausgeführt um das Handling mit dem Objektiv selbst zu begreifen. Auf der anderen Seite habe ich vorher Bilder mit einem Testaufbau gemacht um zu sehen, wie sich das Objektiv da verhält.

Der Testaufbau

Kamera: 5DIII auf Stativ. Fokussiert wurde mit der 10fach Lupe im Liveview und ausgelöst mit Fernauslöser. Damit wurde sichergestellt, dass kein Spiegelschlag den Aufbau stört. Weiterhin wurde der Stabilisator aller Objektive auf dem Stativ ausgeschaltet. Zu jeder Konstellation wurden drei Bilder fotografiert, im Nachhinein verglichen und das schärfste (falls es Unterschiede gab) herausgesucht.

Es wurde bei Offenblende und einer Stufe abgeblendet fotografiert.

Die Aufnahmeentfernung war ca. 40m, das Motiv die Felge eines geparkten Autos. Damit konnten die Aufnahmen untereinander verglichen werden.

Die Vergleichsobjektive waren:

EF 70-200/2,8 L IS USM II ( mit 2*TK III)
EF 300 / 4 L IS ( mit 2*TKIII)
Tamron 150-600

Ergebnisse meines Testaufbaus

Bis 200mm:
Die schärfsten Bilder lieferte das EF 70-200/2,8 (Das Ergebnis ist nicht weiter überraschend)

300mm
hier ist der Gewinner das 300/4, aber schon sehr dicht gefolgt vom Tamron.
400mm
Hier gewinnt das Tamron gegenüber der Kombination 70-200/2,8 II mit 2*TK

600mm
Das Tamron gewinnt sichtbar gegenüber dem 300/4 mit 2*TK. Und das schon bei Offenblende.

Für mich ist es erstaunlich  was das moderne Tamron hier leistet.  Von der Bildqualität für mich als Hobbyfotograf absolut brauchbar.

Handling

Mit dem Wissen was das Objektiv nun theoretisch kann ging es in den Zoo um es im praktischen Einsatz zu benutzen. Es gibt einige Punkte die mir auffallen. Diese sind aber meiner Meinung nach keine große Überraschung:

Zoomring
Der Zoomring läuft anders rum als bei den Canon Objektiven (Daran kann man sich aber gewöhnen).  Aber er geht schwerer. Der Zoomring von meinem 70-200er läuft butterweich, beim Tamron muss man schon etwas Kraft aufwenden.

manuelles Fokussieren
Der Ring zur manuellen Fokussierung dagegen weich – es ist gut damit zu fokussieren.

Stabilisator
Der Stabilisator vom 300/4 hat ja schon einige Jahre auf dem Buckel. Der liegt wie zu erwarten war auf Platz 3.
Der Stabilisator vom 70-200/2,8 (II) ist nicht zu schlagen!
Der Stabilisator vom Tamron ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da ich vom 70-200er und 100/2,8 etwas verwöhnt bin.
Aber: Er funktioniert gut. Er braucht etwas bis das Bild steht (ca. 1 Sekunde – gefühlt). Aber dann bringt ihn nicht mehr viel aus der Ruhe – außer: mitziehen!

Fokussierung
Die Fokussierung ist an meiner 5DIII sehr zuverlässig, obwohl es am Sonntag vom Wetter her nicht sehr berauschend war.

Ich werde das Objektiv doch wohl mit Einbeinstativ verwenden. Zum einen trägt das Stativ das Gewicht und nicht ich, zum anderen wird die Kombination ruhiger. Auflegen oder Einbein ist wohl eher angesagt als Freihand.

Das 70-200/2,8 und das Tamron 150-200 ist für mich eine runde Kombination, da beide Objektive ihren eigenen Einsatzzweck und ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.

Einen kleinen Haken hab ich doch gefunden: Es wird kein Lenscase mitgeliefert.

Wie lassen sich meine kurzen Erfahrungen zusammenfassen: Ein rundherum gelungenes Objektiv.

Ankündigung Tamron:
http://www.tamron.eu/de/news/lesen/data/announcement-sp-150-600mm-f5-63-vc-usd.html

2. Anfang Februar: Ausflug mit dem Tamron in den Zoo
Nach den ersten sehr positiven Eindrücken musste sich das Tamron der Alltagstauglichkeit im Zoo stellen. Heidelberg und Karlsruhe bieten sich für mich wegen der räumlichen Nähe an.
Im Fotorucksack waren das EF 70-200, das Tamron 150-600 und der übliche Kleinkram. Diesmal ging ein kleines Einbeinstativ mit auf die Reise.  In den Situationen bei denen ich sonst das 70-200 mit dem 2* TK genutzt habe blieb der TK in der Tasche und stattdessen wurde das Tamron eingesetzt.  Meine anfängliche Befürchtung, dass ich oft zwischen den Objektiven tauschen muss hat sich nicht bestätigt. Bei dem einen Gehege war das 70-200er, bei einem anderen Gehege das  Tamron das richtige Objektiv. Und, wie hat sich das Einbein bewährt? Ja, ich werde wohl öfter mitnehmen. Obwohl man das Tamron gut aus der Hand benutzen kann ist es bei längeren Wartezeiten am Gehege doch sehr angenehm, wenn man das Objektiv nicht selbst tragen muss. Auf dem Einbein bleibt es sozusagen schussbereit.

Gewöhnungsbedürftig ist, dass der Stabilisator im Vergleich zum Canon 70-200 etwas benötigt, bis er „anspringt“. Aber, er hat mich angenehm überrascht. 1/100tel aus der freien Hand bei 600mm ist durchaus machbar. Die „letzte Schärfe“ erhält man damit nicht, dafür benötigt es schon kürzere Zeiten bzw. Stativ, aber es ist schon beachtlich, was der Stabilisator leistet.

Stabi, Stativ, dieses und einiges mehr sind der Weg zum fertigen Bild. Wie sieht es denn nun damit aus?  Es ist eine für mich keine direkte messbare Größe. Manchmal hat man im Zoo oder Tierpark alle zeit der Welt, dann muss es wieder mal sehr schnell gehen. Wer schon mal versucht hat, aus 30m Entfernung zwei Flamingos zu fotografieren, die sich gegenseitig „beharken“, der weiß wovon ich spreche. Da ist es schon schwierig genug den Bildausschnitt zu finden dann noch zu fokussieren und hoffen dass die Verfolgung des AF klappt. Genügend Fehlschüsse gibt es da auf jeden Fall. Diese sind dann aber eher situationsbedingt.

Aus den vielen Bildern, die ich fotografiert habe kann ich für mich eines sagen:
Das EF 70-200/2,8 (II) ist im Brennweitenbereich 70-200mm unangefochtener Sieger. obwohl der Abstand zum Tamron nicht so groß ist. Der Hauptvorteil des 70-200er ist natürlich seine 2,8er Blende. Aus diesem Grund hat es auch den Weg in meinen Fotorucksack gefunden.
Danach kommt das Tamron. Vergleiche ich es in der realen Welt, also nicht mit dediziertem Versuchsaufbau mit dem 70-200er und dem 2*TK, so ist die Bildqualität des Tamron subjektiv besser.

Und ab 400mm? Da gewinnt das Tamron ganz eindeutig. Um diese Brennweiten zu erreichen müsste an meienr Kombi 70-200 mit 2*TK noch ein 1,4er TK ran. Das möchte ich diesem nicht mehr antun. Wird ein EF 100-400 verwendet, so müsste das mit einem 1,4 TK betreiben werden. Die Blende landet damit bei 8. Nur bei den 1er und der 5DIII wird noch fokussiert, allerdings dann nur in der Mitte, Da macht es mit dem Tamron schon mehr Spaß.

Es gibt immer wieder die Frage: Wie sieht es denn eigentlich mit dem EF 100-400 aus? Nun, das EF 100-400 hatte ich selbst gehabt und dann mit meinem EF 70-200 und 2*TK verglichen. Die beiden waren von der Bildqualität nicht weit auseinander – in der 50& Ansicht gab es für mich keinen eindeutigen Gewinner. Aus diesem Grunde habe ich das 100-400er verkauft und durch das 70-200 mit Konverter ersetzt. Die Kombilösung hat Vorteile für mich:
Zwischen 70 und 200 mm habe ich eine Blende 2,8!  Der Stabi des 70-200er mit 2*TK ist dem 100-400er eindeutig überlegen.

Meine persönliche Reihenfolge, die ich im ersten Test mit Testbildern ermittelt habe, hat sich im realen Test bestätigt.
Wie sieht es aus mit CAs? Dazu kann ich noch keine Aussage treffen, da meine Motive nicht die richtigen Bedingungen dafür liefern. Für mich sind nur Tests relevant, die sich in meiner Motivwelöt bewegen.

Und Bilder:
Ja, die wird es in den nächsten Tagen hier auch geben.

Links zu Testberichten

Im DFORUM gibt es zwei Threads die sich ausgiebig mit dem Tamron beschäftigen:
http://www.dforum.net/showthread.php?p=2024352
http://www.dforum.net/showthread.php?p=2024245

In der Fotocommunity ebenfalls:
http://www.fotocommunity.de/forum/naturfotografie/kompromiss-fuer-naturfotografen-neues-von-tamron-380300/

http://www.lensrentals.com/blog/2014/01/tamron-150-600-telezoom-shootout
http://www.fredmiranda.com/forum/topic/1267162/0
http://theamazingimage.com/wildlife/fie … hoto-zoom/
http://www.dforum.net/showthread.php?t=640861
http://www.flickr.com/groups/2470447@N21/
http://dustinabbott.net/2014/01/tamron-sp-150-600mm-f5-6-3-di-vc-usd-review/

Im vergleich mit dem EF 300/2,8 und 2*TK:

http://www.canonrumors.com/forum/index.php?PHPSESSID=1ba21c1e0d71cd5784a958e1b4ddcf1a&topic=19503.0

Wolf-Dieter Peest, ein renoomierter Wildlifefotograf berichtet in seinem Blog:
http://www.dforum.net/showthread.php?t=641507
http://www.wildlife-workshop.de/1/aus-der-praxis/tamron-sp150-600mm-5-63-di-vc-usd.html

http://www.fredmiranda.com/forum/topic/1269628

Und hier zum Vergleichen bei The digital picture:

http://www.the-digital-picture.com/Reviews/ISO-12233-Sample-Crops.aspx?Lens=929&Camera=453&Sample=0&FLI=5&API=2&LensComp=111&CameraComp=453&SampleComp=0&FLIComp=4&APIComp=2

Und weitere Seiten:

http://www.sumeetmoghe.com/2014/02/field-testing-bigron-aka-tamron-150.html

http://www.lenstip.com/index.php?test=obiektywu&test_ob=403

27.6.14:
DPreview schreibt:
http://www.dpreview.com/lensreviews/tamron-150-600-5-6p3/2

http://www.dpreview.com/articles/7378686592/tamron-sp-150-600mm-f-5-6-3-di-vc-usd-lab-test-report

14.07.2014:
http://www.dpreview.com/lensreviews/tamron-150-600-5-6p3/